Wahner Heide - Naturschutz und Naherholung



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Broschüren und Faltblätter zur Wahner Heide finden Sie hier ...

 

Natur in der Wahner Heide

In der Wahner Heide finden 700 gefährdete Pflanzen- und Tierarten ihre Heimat.
Auf kleinem Raum haben sich in der Wahner Heide die unterschiedlichsten Lebensräume und Biotoptypen behaupten können, die vielfach ein letztes Refugium für vom Aussterben bedrohte Arten sind.

Weil das so ist, hat man sich bei Behörden und Naturschutzverbänden Gedanken gemacht, wie die Wahner Heide weiterhin zu Erholungszwecken genutzt werden kann und trotzdem der Schutz bedrohter Arten gewährleistet bleibt.

Darum hat die Wahner Heide nun eine Kernzone, die nicht betreten werden darf sowie ein Netz von gekennzeichneten Wanderwegen, auf dem die Besucherinnen und Besucher die Schönheit und Eigenart der Heide erleben können.
Info-Tafeln am Wegesrand vermitteln alles Wissenswerte über die Natur, aber auch über Geologie oder Geschichte.

In seiner Sitzung am 14.12.2006 beschloß der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises als Satzung den Landschaftsplan Nr. 15 Wahner Heide. Am 23. Juni 2007 ist dieser rechtskräftig geworden.
Den Landschaftsplan Nr. 15 und alle Informationen zu seiner Aufstellung finden Sie hier ...


Mit Inkrafttreten wurde die Ordnungsbehördliche Verordnung der Bezirksregierung über das Naturschutzgebiet "Wahner Heide und Teile der Aggeraue im RSK" vom 18.11.2004 aufgehoben.
Träger der Landschaftsplanung ist der Rhein-Sieg-Kreis, den zuständigen Ansprechpartner finden Sie auch dort.

Das Mosaik von Wald und Offenland, entstanden u.a. durch die jahrelange Nutzung der mageren Böden als Waldweideflächen durch den Menschen, macht das Wandern in der Heide zu einem sinnlichen Erlebnis. Wer z.B. in den Sommermonaten in den Morgenstunden mit dem Fernglas auf Wanderschaft geht, kann in den Offenlandbereichen von den gekennzeichneten Wegen aus z.B. Neuntöter, Schwarzkehlchen oder Heidelerche beobachten.

Heute wird die aufwändige Pflege der Flächen – also das Freistellen von Bewuchs - teils maschinell, teils mit Hilfe von Heidschnucken-, Rinder- oder Ziegenherden bewerkstelligt. Das ist teuer. Die Finanzmittel dafür kommen zu einem großen Teil vom Flughafen Köln-Bonn. Eingriffe in die Natur durch Baumaßnahmen auf dem Flughafengelände werden durch Biotoppflegemaßnahmen in der Wahner Heide kompensiert.

Blick auf den Moltkeberg Feuchtheideflächen Kieferbestand am Telegraphenberg Beweidung unterhalb des Telegraphenbergs

Diese und weitere Fotografien finden Sie in der Fotogalerie. Klicken Sie hier ...

Für den Kanusport auf der Agger sind in der Naturschutzgebiets-Verordnung besondere Ge- und Verbote festgelegt worden. Informationen darüber finden Sie unter folgendem Link:

Auch für Pänz gibt es eine Extra-Seite:
 


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zur Wahner Heide ist im Rathaus der Stadt Troisdorf die   
Stabsstelle 05   
, Telefon 02241 / 900-109.