| |
„Heideröslein“
Worte: Johann Wolfgang v. Goethe 1771,
Weise: Heinrich Werner, 1827
„Sah
ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
war so jung und morgenschön,
lief es schnell es nah zu sehn,
sah´s mit vielen Freuden
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Knabe sprach:" Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden."
Röslein sprach:" Ich steche dich,
daß du ewig denkst an mich,
und ich will´s nicht leiden."
Röslein ...
Und der wilde Knabe brach´s
Röslein auf der Heiden,
Röslein wehrte sich und stach,
half ihm auch kein Weh und Ach,
muß es eben leiden.
Röslein ...“
|
|