Naturschutz und Naherholung
Naturschutzgebiet
"Wahner Heide"
Belastung durch Kampfmittel
Ehemaliges militärisches
Übungsgelände
Historie, Anekdoten, Lyrik
"Altenraths
Klage"
Beitrag
von Karl.-E. Anhäuser
Spicher
Bleimöps
Begriffserläuterung
Militär.
Schiessübungen
in
der Wahner Heide
Praxis
zu Beginn des 20. Jhds
"Heideröslein"
(Johann
Wolfgang v. Goethe)
"Ein
leises Lied,
ein
stilles Lied"
(Hermann
Löns)
"Der
Knabe im Moor"
(Annette
von Droste-Hülshoff)
Der
Krammetsvogel
Delikatesse
aus dem vorl. Jhd.
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Wahner Heide - Historie, Anekdoten, Lyrik
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Der Krammetsvogel
Krammet
ist ein umgangssprachlicher Name für Wacholder.
Der Name Krammetshügel (früher Sallbachhügel) gibt
schon einen Hinweis:
Der Wacholder war in früheren Zeiten eine Nutzpflanze in der
Wahner Heide. Jetzt ist sie, bis auf wenige Anpflanzungen, aus der
Heide verschwunden.
Wacholderhecken
wurden als Verbissschutz gepflanzt, später wurde das Holz zum
Räuchern verwendet oder zur Herstellung von z.B. Butterfässern.
Die Beeren sind heute noch Würzmittel und Grundlage für
die Herstellung von Arzneimitteln.
Die Hecken boten u.a. Lebensraum für die Wacholderdrossel,
auch Krammetsvogel genannt:
Die Beeren des Wacholders gehören zu den bevorzugten Leckerbissen
dieser Vögel.
Im Schutz der Hecken hatten sie gute Bedingungen, ihre Jungen aufzuziehen.
Früher galten die Wacholderdrosseln als Delikatesse und man
unternahm Mitte des 19. Jahrhunderts große Anstrengungen,
die Vögel zu fangen. Noch heute kann man die Rezepte für
die Zubereitung in verschiedenen Quellen nachschlagen – Nachkochen
wird jedoch nicht empfohlen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Fang durch
das deutsche Reichsvogelschutzgesetz verboten.
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